Wohnen in derselben Stadt, aber kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftskreisen. Auch wenn jeder behauptet hat, dass wir gleich sein, so glaube ich, dass genau dieser einzige Unterschied die Masse machte. Befinden uns in einem abgeschlossenen System, aber die Entropie hat seinen stabilen Gleichgewichtszustand noch nicht erreicht. Und somit sehe ich zu, wie das Chaos wächst.
Allwissende Hände zeigen auf
mich und fordern: ,,Mach dir bloß einen Namen!“. Aber du bist von uns zweien der größere Himmelskörper. Ich sehe zu, wie du an mir vorbeiziehst. Und alles verfinstert sich.
Es ist die Art von Kälte, die mein Herz vernebelt, jedes
Mal, wenn ich deine Schulter sehe. Muss ein Lächeln bewahren. Denn ich
stehe an den Wänden, doch es ist dein Name, der die Türen und Herzen
öffnet. Und vielleicht kommen bessere Dinge. Doch die Zeit kann die
Sache zwischen uns nicht heilen.
Würde gerne zurückreisen können. Würde dir einmal weniger hinterherlaufen. Würde
einmal weniger mit dir den Sommer verbringen. Vielleicht würde ich dann
nicht mit dir die Erinnerungen an die Nächte auf den Bordsteinkanten
teilen. Vielleicht würde diese Stadt dann nicht deinen verdammten Namen
schreien.
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